IGA Schlepptreffen Wil von Sa, 16.05.26
abgesagt wegen Schlechtwetterprognosen!

Kein Verschiebedatum!

 

 

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spüren- und später dann in der Rubrik Berichte Events abgelegt.

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IGA Frühlingshangfliegen vom 18. April 2026

Weid-Hof, Oberhelfenschwil

                   

Am 18. April hat die IGA die Flugsaison 2026 eröffnet, wie bereits letztes Jahr mit einem Treffen auf dem Weid-Hof bei Oberhelfenschwil im Toggenburg.

Leider spürten nur 9 IGA-Mitglieder den Frühling und nahmen den Weg ins Toggenburg unter die Räder und Füsse. Aber es hat sich für alle Teilnehmer gelohnt. Schönes Wetter, gutes Essen und viele Flüge – was willst du mehr!

Wir wussten es ja, vom Startplatz oberhalb des Weid-Hofs ist es nicht ganz einfach, ohne Nachhilfe den Hang- oder Thermikaufwind zu erreichen. Daher hatten die meisten Teilnehmer vorgesorgt und ein Modell mit Hilfsmotor mitgebracht - natürlich vorwiegend elektrisch. Für spektakuläre Abwechslung sorgte Stefan mit seinem Lilienthal-Gleiter mit Klima-Raketentreibsatz.

Und den paar anderen wurde mit einem Gummi-Hochstartseil geholfen. So hatte sich niemand zu beklagen. Wer wollte, kam zum Fliegen. Etwa ab 20 m Höhe über dem Startplatz waren Hangwind und Thermik dann zuverlässig und ermöglichten Stundenflüge und Aufstiege, gefühlt bis an den Rand der Stratosphäre.

Der Flugzeugpark war IGA-typisch, vom Antikmodell aus Sperrholz über die Modelle der 1950er und 1960er Jahre bis zu einigen neueren Konstruktionen, aber alle im klassischen Stil.

Für regionales Flair sorgten diverse Modelle aus der ehemaligen Manufaktur von Dani Bucher, mit mehreren Exemplaren der Typen Pfiff, Tipp und Spick. Absolut authentisch, aber trotzdem etwas schade: Die Bucher Flotte wurde im Lauf des Nachmittags spürbar reduziert (nein, keine Namen und keine Unfallanalyse). An dieser Stelle nur so viel: Reparaturen und Ersatz sind bereits geplant.

Auf 16 Uhr war eine Helikopterlandung beim Weid-Hof angekündigt. So landeten wir unsere Modelle rechtzeitig, räumten unsere Waren zusammen und verzogen uns auf die Terrasse des Restaurants zu diversen Getränken, Schlorzifladen und Streuselkuchen.

Schön wars, Weid-Hof wir kommen wieder! Herzlichen Dank an Walti Keller für die Organisation und an Alexandra und Fritz Roth für die Gastfreundschaft und die Bewirtung.

 

26/05/04 / BJ

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Bücker – Museum in Teufen

 

 

Schon länger wollte ich mir Hansruedi Zellers Weltmeistermodell, die DH Comet, ansehen. Ich wusste, dass das Modell im Bücker Museum in Teufen AR ausgestellt ist. Eine Gelegenheit zur Besichtigung dort hat sich irgendwie bisher nicht ergeben. Wie es der Zufall manchmal will, kam der Besuch vom Museum Anfang April völlig ungeplant und unverhofft zustande. Eigentlich wollte ich nur die Comet sehen. Umso erstaunter war ich über die Qualität von diesem kleinen, aber sehr feinen Museum. Von nahezu jedem von Bücker gebautem Typ ist in Teufen ein Exemplar ausgestellt. Und das buchstäblich in Museumsqualität. Das habe ich so nicht erwartet.

 

Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Werkstatt. Dort werden die Flugzeuge gewartet, repariert, Teile neu angefertigt. Es ist dort Flugzeugbau vom Feinsten zu sehen. Für Scale-Modellbauer eine unschätzbare Quelle von Informationen und Details. Elisabeth und Albert vom Museum geben fachkundige Auskunft zu Fragen. Einen Besuch kann ich jedem Interessierten nur empfehlen. Private Führungen werden auf Anfrage angeboten, es gibt auch öffentliche Termine. Aber seht selbst mehr unter folgenden Link https://bucker-museum.ch/.

 

Ein Teil der ausgestellten Flugzeuge

 

Die Werkstatt. Vorne eine Bücker-Fläche, auf dem Bock eine Klemm in Reparatur

 

Ein weiteres Ausstellungsstück, noch ohne Bespannung. Das Innenleben kann bis ins kleinste Detail studiert werden.

 

 

Hansruedis Comet habe ich natürlich auch angeschaut. Beeindruckend, wie gut das Model immer noch aussieht. Zu meiner Überraschung waren noch zwei weitere Modelle von Hansruedi ausgestellt: Ein Schulgleiter SG38 und eine Bücker Kornett.

 

Hansruedi Zellers DH Comet

 

Ein weiteres Modell von Hansruedi Zeller, Bücker Kornett

 

 

 

Eine Anekdote am Rande

 

1937 begann eine Beate Köstlin die Ausbildung zur Pilotin auf dem Flugplatz Rangsdorf, wo ja die Firma Bücker ansässig war. Eine mutige Entscheidung, damals als Frau fliegen zu lernen. Sie erhielt an ihrem 18. Geburtstag ihren Pilotenschein. 1937/1938 arbeitete sie als Praktikantin bei Bücker und begann in dieser Zeit auch mit der Kunstflugschulung. Ihr Fluglehrer für Kunstflug war Hans-Jürgen Uhse. Diesen heiratete sie später und änderte ihren Namen zu Beate Uhse. Die älteren unter uns kennen diesen Namen in einem ganz anderen Zusammenhang. Fliegerisch war Beate Uhse bei den Besten. Kurz vor Kriegsende wurde sie noch auf die Messerschmitt Me 262 eingewiesen. Mehr zu ihr findet ihr hier.

 

April 2026, RB

 

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IGA-Frühlingstreffen / GV 2026

 

 

Am 28. März 2026 trafen ab etwa 9.30 Uhr die ersten Teilnehmer zum Frühlingstreffen im Gemeindehaus Holziken ein. Für die nötige Stärkung war bereits gesorgt: Kaffee und Gipfeli standen bereit und nach der Anfahrt tat mir ein Espresso besonders gut. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die freundlichen Helferinnen und Helfer.

 

Im Hintergrund herrschte reger Betrieb: Tische und Stühle wurden aufgestellt, verschiedene Modelle zusammengebaut, und die Eintreffenden wurden herzlich begrüsst. Insgesamt fanden etwas mehr als 20 Teilnehmer den Weg zum Treffen.

 

Da diesmal keine Vorträge geplant waren, verlief der Vormittag in ungezwungener Atmosphäre mit angeregten Gesprächen in wechselnden Gruppen.

 

Angeregtes Gespräch Bild Beat Jäggi

 

 

Ein besonderer Anziehungspunkt war der Derschug-Tisch mit verschiedenen „Brillanten“ und weiteren Modellen von Manfred Derschug. Beat Jäggi und Daniel Steffen, die brillanten Spezialisten, präsentierten eine sorgfältige Auswahl. Zwei seltene Exemplare seien hier besonders erwähnt: der Jargon und der Brillant E.

 

Derschug Jargon Bild Beat Jäggi

 

Derschug Brillant E Bild Beat Jäggi

 

 

Ein echtes Highlight brachte unser neues Mitglied Ernst mit: die Formen für den Rumpf des Bucher-Pfiff. Diese hatte er vor fast 50 Jahren selbst für Dani Bucher gefertigt. Nach all den Jahrzehnten fanden sie, mehr oder weniger zufällig, den Weg zurück zu ihm. Wie viele „Pfiffe“ wohl aus diesen Formen entstanden sind? Einen frisch daraus gezogenen Rumpf brachte Ernst ebenfalls mit, und selbstverständlich wollte jeder dieses Stück einmal in den Händen halten.

 

Pfiff Form mit eingelegtem Rumpf Bild Beat Jäggi

 

 

Auf einem weiteren Tisch waren eine Auster Aiglet Trainer sowie ein Kö Y Snoopy zu sehen. Walti baute die Auster nach einem Plan von Denzin. Hegi vertrieb damals einen Bausatz von diesem Modell. Den Kö Y habe ich selbst aus einem unvollständigen Baukasten erstellt.

 

Auster Aiglet Trainer Bild Beat Jäggi

 

Kö Y Snoopy Bild Beat Jäggi

 

 

Das Tauss-Modell, das bereits am Frühlingstreffen 2025 gezeigt wurde, präsentierte sich in seinem neuem Kleid, das Stefan angefertigt hat. Nun kann es wieder seinem Besitzer übergeben werden.

 

Neu bespanntes Tauss-Modell Bild Beat Jäggi

 

 

Kurz vor Mittag kam Hans’ Glocke erstmals an diesem Tag zum Einsatz: Er rief zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Central.

 

Der Nachmittag war der Generalversammlung vorbehalten, wieder im Gemeindehaus wie am Vormittag. Wie gewohnt leitete Hans die GV souverän und kompetent. Auf Details gehe ich hier nicht ein, das Protokoll folgt in Kürze.

 

GV Bild Beat Jäggi

 

 

Gegen 16.00 Uhr ging auch dieses gelungene Treffen zu Ende, und die Teilnehmer machten sich auf den Heimweg.

 

 

April 2026, Robert Berg